Reges Baugeschehen an Neubau und Mühlenwohnhaus

Im Neubau sind die Fußboden-, Fliesen- und Malerarbeiten fast abgeschlossen. Die Räume werden jetzt für den Einbau der Technik vorbereitet (Holzbackofen, Kühlzellen, Ladeneinrichtung). Auch die Zufahrtsstraße für die Wildanlieferung ist  fast fertig.

Am Mühlenwohnhaus wurden Ziegel und Dachlattung abgenommen, die Dachlatten neu aufgebracht.

Im Obergeschoss wird an den Appartements gearbeitet, im Erdgeschoß stehen die Balken der neuen Nordwand, die nun ausgefacht werden können.

Die Wasserhaltung läuft noch – ob die Keller dicht sind, wissen wir noch nicht.

Baufortschritt am Mühlenkomplex

Neubau

Am Neubau ist inzwischen das Dach fertig gedeckt, Estrich gegossen, und die Fenster sind eingesetzt. Im Innenausbau arbeiten Trockenbauer, Elektriker, Klempner, Fliesenleger.

Wohnhaus

Die Nord- und Südwand musste bis zu den Fundamenten aufgegraben werden. Nach Installation einer Wasserhaltung, die das Wasser vom Gebäude fernhält, wurde schrittweise Beton unter die Fundamente gebracht.

Anschließend sind die Grundmauern mit Ziegelsteinen und Mörtel ausgemauert worden und erhielten einen doppelten Anstrich mit Mineralschlämme. Der Boden wurde wieder aufgefüllt und verfestigt.

Die Statiker haben inzwischen bestätigt, dass Fundament und Grundmauern nunmehr stabil sind. Ob sie auch dicht sind, wissen wir allerdings erst, wenn die Wasserhaltung abgeschaltet wird.

Mühle

Das Mühlengebaude macht wesentlich weniger Probleme als das Wohnhaus.

Durch die eingebrachte Bodenplatte, zusätzliche Mauern im Keller und Stahlträger ist das Gebäude stabil. Das vorhandene Holz ist zu 90% noch in Ordnung, und auch die Mühlentechnik wird komplett wieder hergestellt werden können.

Richtfest vom Neubau

Nachdem in den letzten zwei Wochen der Dachstuhl des Neubaus gerichtet wurde, gab es heute das Richtfest als Dankeschön an alle Bauleute, die an diesem Bau beteiligt waren.

Nach Richtspruch und Begießen des Baus mühte sich die Bauherren-Familie redlich um das Einschlagen des Nagels.

Hochtechnologie gescheitert

Nach einem neuen Gutachten steht nun fest, dass es mit der Hochdruck-Injektionsmethode (Einspritzen von Zement  in das Mauerwerk unter hohem Druck) nicht gelungen ist, die Fundamente im ehemaligen Wohnhaus zu stabilisieren. Auch durch die Kellerwände dringt wieder vermehrt Wasser ein.

Blick in den zukünftigen Getränkekeller – kann zur Zeit eher als Schwimmbad genutzt werden.

Die Alternative ist nun,  konventionell die Grundmauern des alten Wohnhauses freizulegen und wasserdichten Beton unter die Fundamente zu verbauen. Das wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Im Keller des Mühlengebäudes sind weitere Mauern gesetzt worden, und für den Neubau wird der Dachstuhl vorbereitet.

 

Baufortschritt am Neubau

Das Erdgeschoss des Neubaus an der Wassermühle hat inzwischen seine Decke bekommen. Wenn der Beton durchgetrocknet ist, kann das Obergeschoss gemauert werden.

Im Mühlengebäude ist die Kellersohle gegossen. Die alten Deckenbalken wurden zum Teil ausgetauscht oder mit Stahlträgern verstärkt.

Am Mittelteil – früheres Wohnhaus – wird zur Zeit nicht gearbeitet, weil ein Gutachter festgestellt hat, dass die Fundamente noch nicht stabil genug sind. Diese müssen nochmals mit Beton unterfüttert werden.

Grundsteinlegung für den Neubau

Ein erster Höhepunkt im Rahmen der Sanierung der denkmalgeschützten Wassermühle in Hanshagen war die Grundsteinlegung für den Neubau auf dem Mühlengelände.  In diesem werden sich die Wildannahme und -verarbeitung, Räucherei, Käserei, Bäckerei, Verkaufsstelle sowie eine Wohnung befinden.

Eingeladen zur Grundsteinlegung hatte die Schilling Invest GmbH & Co. KG. Besonders herzlich wurden der Bürgermeister und Mitglieder der Gemeindevertretung Hanshagens begrüßt, ebenso wie die Mitarbeiter der Baufirmen, Planer, Statiker, Projektmanager, Bauleiter, Familie und Freunde.

Die Gemeindevertreter nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über den Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren. Dabei wurden sie von Projektmanager Helmut Unützer sachkundig begleitet und konnten sich davon überzeugen, dass alle Baufirmen bisher eine außergewöhnliche technische Leistung vollbracht haben.