Kellerausbau im Wohngebäude

Im Keller des Wohnhauses werden Wände aus Kalksandstein gemauert. Später befinden sich hier Getränke-, Wein- und Käselager. Die Räume werden in der Zukunft gekühlt, das Käselager klimatisiert. Die warme Abluft, die durch Kühlung und Klimatisierung erzeugt wird, ist gleichzeitig eine umweltschonende Vorwärme für die Warmwasserzeugung.

Die Deckenhöhe konnte tatsächlich auf 2,80 m gebaut werden. Das Grundwasser kann durch den wasserdichten Beton der Sohle jetzt nicht mehr in den Bereich des Kellers fließen. Nach wie vor läuft der Innenausbau und die Sanierung planmäßig, auch wenn es durch starken Regen und Tauwetter einen Schlammeinbruch in den Keller gegeben hat.

Das Wohnhaus ist weitgehend gesichert

Im früheren Wohnhaus – Mittelteil des Mühlengebäudes – sind folgende Arbeiten abgeschlossen worden:

Die Fundamente wurden mit Zement unterfangen und damit stabilisiert.

Die Grundmauern wurden angebohrt und mit einer Epoxidharz/Zement-Mischung verpresst. Sie sind weitgehend wasserdicht und beginnen zu trocknen.

Der Erdboden im Keller wurde zwischen 40 und 80 cm abgetragen. Auf den Boden wurde eine Sauberkeitsschicht aufgebracht, dann Stahlrohrmatten. Am 10. Januar wurde die Kellersohle mit wasserdichtem Beton geschüttet.

Damit ist ein großer Fortschritt bei der Sicherung der Gebäude erreicht.

Väterchen Frost zu Besuch in Hanshagen

Impressionen der Wassermühle in der Winterzeit:

Noch viel zu tun, die Mühlengebäude in ihrem derzeitigen Zustand:

Sicherung der Mühlengebäude geht voran

Nach fünf Wochen Bauzeit sind die Gebäude des Wassermühlenkomplexes wetterfest abgedichtet und mit einer Bauheizung versehen, so dass die Arbeiten weitgehend witterungsunabhängig weitergehen können.

Im Wohngebäude wurden in Höhe der Kellerdecke T- und U-Eisen eingezogen, die auf den Grundmauern aufliegen und den oberen Teil des Gebäudes stützen, bis die Kellersohle und der Erdgeschossfußboden betoniert sind.

Die Außenwände von Mühlengebäude und Wohnhaus werden nicht wie vorgesehen durch eine vorgebaute wasserundurchlässige Betonwand abgedichtet, sondern die Herstellung der Wasserdichtheit der Außenwände erfolgt durch Verpressung mit Epoxidharz und Zement von innen. Diese Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Es wurde damit begonnen, die alten Fundamente durch Zementeinspritzungen zu stabilisieren. Gleichzeitig wird der Kellerboden ausgebaggert, um die Kellersohle ca. 50 cm tiefer zu legen, damit die nötige Höhe für die zukünftige Nutzung der Keller erreicht wird.

Baubeginn an der Wassermühle

Nachdem das Amt für Bau und Wirtschaftsentwicklung des Landkreises Ostvorpommern am 20.10. 2010 eine Teilbaugenehmigung erteilt hat, haben  heute die Baumaßnahmen zur Sicherung der Mühlengebäude begonnen.

Der Mühlteich wurde teilweise abgelassen und der Zufluss zur Mühle trockengelegt. Die Außenwände von Mühlengebäude und Wohnhaus werden freigelegt und mittels einer vorgebauten wasserundurchlässigen Betonwand komplett abgedichtet. Dabei wird die Ausschachtung archäologisch begleitet.

Während der Zeit der Bauarbeiten muss das Mühlengelände komplett abgesperrt werden, so dass dieser Weg in den Bruch eine zeitlang nicht begehbar ist.